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Sonnenschutz · 3 Min. Lesezeit

Ug-Wert gegen g-Wert: Warum klassisches Dreifach-Isolierglas den Sommer nicht löst

Wenn in Kroatien Glas ausgewählt wird, zählt meist eine Zahl: Ug. Je kleiner, desto besser. Der Ug-Wert beschreibt aber, wie viel Wärme im Winter nach außen verloren geht. Wie viel im Sommer hereinkommt, sagt er nicht.

AUSSENINNEN Sonne 100 % abgewiesen 47 % hinein 53 % Raumwärme zurück inden Raum entweicht · Ug 0,6 IG Low-E 4+16+4+16+Low-E 4 [44 mm] Ug 0,6 · g 53 % Winter: Ug 0,6, gut · Sommer: über die Hälfte der Sonnenwärme dringt ein AUSSENINNEN Sonne 100 % abgewiesen 68 % hinein 32 % Raumwärme zurück inden Raum entweicht · Ug 0,5 IG Sun4+16+4+16+Low-E 4 [44 mm] Ug 0,5 · g 32 % Winter und Sommer besser: Ug 0,5 · ein Drittel der Sonnenwärme · Licht 64 %

Was der g-Wert ist

Der Anteil der Sonnenwärme, der durch das Glas in den Raum gelangt. Ug sagt, wie viel Wärme im Winter nach außen geht, g, wie viel im Sommer hereinkommt.

Warum klassisches Dreifach-Isolierglas den Sommer nicht löst

IG Low-E 4+16+4+16+Low-E 4 [44 mm] hat Ug 0,6 und hält im Winter die Wärme gut im Raum, sein g-Wert liegt aber bei 53 %: Im Sommer lässt es mehr als die Hälfte der Sonnenwärme herein.

Was hilft

Eine Sonnenschutzbeschichtung. IG Sun4+16+4+16+Low-E 4 [44 mm] hat Ug 0,5 und g 32 %, die Lichttransmission liegt weiterhin bei 64 %. Es ist im Winter wie im Sommer besser.

Wie viel das in Watt ist

Treffen 1000 W Sonnenstrahlung auf die Scheibe, lässt klassisches Dreifach-Isolierglas 527 W durch, Dreifach-Isolierglas mit Sun-Beschichtung 324 W. Diese Differenz muss die Klimaanlage im Sommer wieder abführen.

Quellen: Ug nach EN 673, g und Lt nach EN 410; Werte aus dem Leistungsrechner von Guardian.
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